Bundestagsabgeordneter Dr. Oliver Vogt im Dialog mit Werkstatt- und Lebenshilferat
Herzlich empfangen wurde der Bundestagsabgeordnete Dr. Oliver Vogt gemeinsam mit seiner Mitarbeiterin und Büroleiterin des Wahlkreisbüros, Anja Kittel, in der Betriebsstätte „Am Osterbruch“ der Lebenshilfe Lübbecke. Begrüßt wurden die Gäste zunächst vom Vorstandsvorsitzenden des Lebenshilfe Lübbecke e.V., Georg Droste, sowie von Christian Lemper, Vorsitzender der Geschäftsleitung, und Geschäftsleiterin Martina Wansner.
Nach einem kurzen Rundgang durch die Räumlichkeiten gab Georg Droste einen Einblick in die Entstehungsgeschichte und vielfältigen Aufgaben der Lebenshilfe Lübbecke. Dabei wurde deutlich, wie wichtig die Arbeit der Einrichtung für Menschen mit Behinderung in der Region ist.
Im Gespräch berichtete Tanja Krahn, Vorsitzende des Werkstattrates, über die aktuelle Entgeltsituation der Werkstatt-Beschäftigten. Sie machte auf den langjährigen Wunsch nach einer gerechteren Bezahlung aufmerksam und bat Dr. Vogt, dieses Anliegen in Berlin aktiv zu unterstützen. Der Bundestagsabgeordnete sicherte zu, sich mit Nachdruck für Verbesserungen einzusetzen.
Auch der Lebenshilferat nutzte die Gelegenheit, um über Herausforderungen im Bereich der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu sprechen. Spontane Treffen mit Freunden nach der Arbeit scheitern für viele an fehlenden oder unzureichenden Mobilitätsmöglichkeiten. Besonders der öffentliche Nahverkehr sei oft keine Option, und Alternativen wie Taxis oder ein eigenes Auto seien für viele nicht finanzierbar.
Ein weiteres Thema war das Mobilitätskonzept des Kreises Minden-Lübbecke. Hier wünschten sich die Mitglieder des Lebenshilferates mehr barrierefreie Informationen in Leichter Sprache sowie eine frühzeitige Einbindung in die Planungen. Dr. Vogt zeigte Verständnis für diese Anliegen und versprach, auch diesen Punkt in die politischen Gespräche einzubringen.
Nach zwei Stunden intensiven und konstruktiven Austauschs bedankte sich Georg Droste bei den Gästen für das offene Gespräch und die Bereitschaft, die Themen der Lebenshilfe weiterzutragen. „Es ist uns wichtig, gemeinsam auf Augenhöhe im Dialog zu bleiben“, so Droste, „denn nur so können wir die Lebensbedingungen von Menschen mit Behinderung nachhaltig verbessern.“
Foto: Intensiver und konstruktiver Austausch in den Räumlichkeiten der Lebenshilfe Lübbecke: (von links nach rechts) Judith Redecker (Werkstattrat), Beate Bujack (Frauenbeauftragte), Tanja Krahn (Vorsitzende des Werkstattrates), Benjamin Estermann (Lebenshilferat), Martina Wansner (Geschäftsleiterin), Susanne Lohmeier (Werkstattrat), Ahmet Cero (Lebenshilferat), Karlheinz Hespos (Abwesenheitsvertretung des Betriebsleiters), Marita Alstede (Werkstattrat), Anja Schweppe-Rahe (Assistentin Lebenshilferat), Heike Bredenkötter (Lebenshilferat), Björn Bredemeier (Werkstattrat), Dr. Oliver Vogt, Anja Kittel, Alexandra Bastians (Vorsitzende Lebenshilferat), Georg Droste (Vorstandsvorsitzender des Lebenshilfe Lübbecke e.V.), Christian Lemper (Vorsitzender der Geschäftsleitung).


