Mit dem Projekt „Inklusionsbäume“ setzt die Lebenshilfe Lübbecke gemeinsam mit den Städten und Gemeinden der Region ein sichtbares Zeichen für Inklusion, Teilhabe und ein respektvolles Miteinander. Nun wurde in der Nähe der Grundschule in Pr. Oldendorf ein weiterer Inklusionsbaum gepflanzt.
Unser Garten- und Landschaftsbau-Team hat den Baum fachgerecht aufgestellt und dafür gesorgt, dass er sicher an seinem neuen Standort steht. Auch der Bürgermeister von Pr. Oldendorf, Marko Steiner, unser Vorstandsvorsitzender Georg Droste und Christian Lemper, Vorsitzender der Geschäftsleitung, ließen es sich nicht nehmen, den neuen Inklusionsbaum vor Ort zu besuchen.
Ein Zeichen für mehr Teilhabe
Der Inklusionsbaum soll daran erinnern, dass alle Menschen Teil unserer Gesellschaft sind – unabhängig davon, ob sie mit oder ohne Unterstützungsbedarf leben. So wie ein Baum wächst und sich entwickelt, steht auch Inklusion für einen fortlaufenden Prozess: Es geht darum, Barrieren abzubauen, Möglichkeiten zu schaffen und allen Menschen eine gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen.
Inzwischen gibt es 12 Standorte für Inklusionsbäume in der Region. Jeder Baum ist dabei ein sichtbares Zeichen für das gemeinsame Engagement von Kommunen und der Lebenshilfe Lübbecke für eine inklusive Gesellschaft.
Informationen für alle zugänglich
Neben den Inklusionsbäumen steht eine Informationstafel in Leichter Sprache. Sie informiert über die Bedeutung des Projekts und macht die Inhalte möglichst vielen Menschen zugänglich. Über einen QR-Code kann der Text außerdem angehört werden. Damit wird auch an diesem Standort deutlich: Inklusion bedeutet, Informationen und Angebote so zu gestalten, dass möglichst viele Menschen sie verstehen und nutzen können.
Gemeinsam für eine inklusive Gesellschaft
Menschen mit Unterstützungsbedarf bringen vielfältige Fähigkeiten, Erfahrungen und Perspektiven in unsere Gesellschaft ein. Gleichzeitig ist nicht jede Behinderung auf den ersten Blick sichtbar. Umso wichtiger ist es, Inklusion im Alltag sichtbar zu machen und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass alle Menschen selbstverständlich dazugehören.
Die Inklusionsbäume stehen deshalb nicht nur für einen gepflanzten Baum, sondern für eine gemeinsame Haltung: auf Augenhöhe miteinander umzugehen, Barrieren abzubauen und Teilhabe nachhaltig zu fördern.
Ein herzliches Dankeschön an die Stadt Pr. Oldendorf für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung des Projekts.








