Jürgen Köster Vorsitzender des Behindertenbeirates

Jürgen Köster Vorsitzender des Behindertenbeirates

Für die Lebenshilfe Lübbecke ist Jürgen Köster ein bekanntes Gesicht. Schon lange setzt er sich für Menschen mit Behinderung ein. Beim Elterngesprächskreis teilt er seine Erfahrungen. Als Ehrenamtlicher bei den Lübbecker Werkstätten vermittelt er den Beschäftigten Computerkenntnisse. Jetzt ist er zum Vorsitzenden des Behindertenbeirates der Stadt Lübbecke gewählt worden.

Der Behindertenbeirat hat neun Mitglieder, die von 24 Delegierten gewählt worden sind. Die Delegierten sind von Institutionen und Vereinen vorgeschlagen worden, die für Menschen mit Behinderung arbeiten. Dazu gehören der Lebenshilfe Lübbecke e.V., der Wittekindshof, Club 74 und die MS-Selbsthilfegruppe Lübbecke. Auch Bürgerkandidaten waren zugelassen.

In den Behindertenbeirat gewählt wurden Thomas Benthin (Club 74), Michael Biesewinkel (Bürgerkandidat), Thomas Howarde (Bürgerkandidat), Jürgen Köster (Lebenshilfe), Nina Kummer (Wittekindshof), Jürgen Schmidt (Bürgerkandidat/Lebenshilfe), Ines Spilker (MS-Treff), Karin Wiegmann (MS-Treff) und Kerstin Wöbbeking (Bürgerkandidatin/MS-Treff). Vertreter sind Wilfried Kotz, Carmen Park, Jürgen-Peter Stanitzek, Thomas Hessing, Nadine Schmitz, Thorsten Hesse, Ulrike Herrmann und Kai Lühr.

Der Behindertenbeirat unterstützt den Rat der Stadt bei seiner Arbeit. Vor allem in Fragen zur Barrierefreiheit ist die Kompetenz der Menschen gefragt, die aus eigener Erfahrung wissen, wo Handlungsbedarf besteht. „Als Vorsitzender des Behindertenbeirates bin ich zur Neutralität verpflichtet“, erklärt der Köster. „Ich leite die Sitzungen und trage unsere Beschlüsse dann an den Rat heran.“ Als Stellvertreterin steht ihm Kerstin Wöbbeking zur Seite.

„Wichtig ist, dass Menschen mit Behinderung durch den Beirat jetzt einen direkten Zugang zum Stadtrat haben“, betont Köster. Das funktioniere ähnlich wie der Lebenshilferat, der die direkte Verbindung schafft zwischen Bewohnern und Beschäftigten der Lebenshilfe-Einrichtungen und dem Vereinsvorstand. „Anregungen und Wünsche nehmen wir gerne auf. Dafür werden wir auch eine Bürgersprechstunde im Alten Amtsgericht oder im Rathaus einrichten.“

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